Abstandshalter
Home
Akuell
Über uns
Angebot
Projekte
Veranstaltungen
Veröffentlichungen
Kontakt
Partner
Abstandshalter
 

02. Dezember 2010

Neue Nachweise der Wildkatze

Die Wiederbesiedlung Nordhessens durch die Wildkatze ist für die Mitte des letzten Jahrhunderts dokumentiert. Demnach besiedelten Wildkatzen aus dem Harz zunächst den Solling und in der Folge den Reinhardswald. Heute gilt das dortige Wildkatzenvorkommen als gesischert und hat Verbindungen zu weiteren Vorkommen nach Norden und Osten. Ausbreitungstendenzen nach Süden waren bisher nicht bekannt. Auch war der Status der Wildkatze im Habichtswald bislang unklar.
Um den Status der Wildkatze in diesem Raum zu klären, führten wir im Winter 2009 gemeinsam mit dem BUND Kassel, der Uni Kassel und dem Forstamt Wolfhagen eine Lockstockuntersuchung durch. Dabei gelangen erstmals Wildkatzennachweise im Habichtswald sowie in weiteren Waldgebieten südlich des Reinhardswaldes.
Die Ergebnisse können nun in einem Artikel in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Philippia nachgelesen werden.

______________________________________________________________________________

8. November 2010

Neue Broschüre zu Naturwaldreservat in Hessen

Druckfrisch liegt nun eine Broschüre über das Naturwaldreservat Goldbach- und Ziehbachsrück vor. Auf knapp 40 Seiten wird die Waldsruktur des Naturwaldreservates sowie seine Tier- und Pflanzenwelt vorgestellt. Neben der Gruppen der Regenwürmer, Spinnen, Wanzen, Käfer, Schmetterlinge, Hautflügler und Vögel finden auch die Fledermäuse Beachtung. Die Darstellungen zu den Fledermäusen fußen auf aktuelle Untersuchungen, die das Institut für TIerökologie und Naturbildung diesen Sommer im Naturwaldreservat durchgeführt hat.

______________________________________________________________________________

05. November 2010

Wo stört der Mensch?

Am 04. November fand im Nationalpark-Zentrum der Sächsischen Schweiz in Bad Schandau eine Tagung zum Thema Wieviel Besucher verträgt die Sächsische Schweiz? statt. Das Impulsreferat für die Tagung wurde von Dr. Markus Dietz gehalten. Er referierte über das komplexe Thema Störung und Störungsvermeidung von Wildtieren in Großschutzgebieten. Er stellte dabei vor allem den – sehr geringen - wissenschaftlichen Kenntnisstand zu dem Thema vor und ging im Besonderen auf die Erarbeitung der Störzonenkonzeption für den Nationalpark Keller-Edersee ein.

______________________________________________________________________________

19. Oktober 2010

Licht ins Dunkel

Im niedersächsichen Solling wurde nach dem Fall des Umfanggatters ab dem Jahr 2002 immer weniger Rotwild beobachtet und auch die Jagdstrecken gingen drastisch zurück. Nächtliche Scheinwerferzählungen brachten nun ein überraschendes Ergebnis.

In der aktuellen Ausgabe des Jagdmagazins "Pirsch" stellen Olaf Simon und Johannes Lang gemeinsam mit ihrem Kollegen Karsten Hupe die heutige Situation dar. Dabei zeigt sich wieder einmal die sehr gute Eignung der Scheinwerfer-Methode für die Erfassung von Mindestbeständen bei Rotwild.

Mehr zu diesem Thema finden Sie in einigen unserer Publikationen.

______________________________________________________________________________

05. Oktober 2010

Internationale Schlafmaustagung 2011

Im kommenden Jahr wird vom 22.-27. September die 8. Internationale Schlafmaustagung in Deutschland stattfinden. Der Gastgeber ist das Senckenberg Museum für Naturkunde in Görlitz, welches die Tagung gemeinsam mit Sven Büchner organisiert. Das 1. Circular gibt es hier als PDF. Anmeldungen werden bereits entgegen genommen. Das 2. Circular mit dem "Call for papers" wird dann Anfang des kommenden Jahres versandt. Erfahrungsgemäß finden sich Schlafmausforscher aus dem gesamten Verbreitungsgebiet der Bilche ein und berichten von ihren Forschungen. Aus Deutschland werden Beiträge zu Haselmaus, dem Siebenschläfer und dem Gartenschläfer erwartet.

_____________________________________________________________________________

11. September 2010

Eulentagung

Zum 7. Internationalen Symposium "Populationsökologie von Greifvogel- und Eulenarten" seit 1986 läd der Förderverein für Ökologie und Monitoring von Greifvogel- und Eulenarten vom 21.-24.10. nach Halberstadt ein. Am Freitag und Samstag wird es in zahlreichen Vorträgen rund um Greifvögel und Eulen gehen. Johannes Lang wird einen Vortrag über die Auswirkungen von Landnutzungsänderung auf die Beute von Schleiereulen halten und gemeinsam mit Benoit Sittler über Langzeitbeobachtungen zur Populationsökologie von Schnee-Eulen und Lemmingen berichten.
Das Tagungsprogramm kann hier als PDF heruntergeladen werden.

______________________________________________________________________________

10. September 2010

Hirschbrunft im Grünen Meer

Die Wildbiologen Dr. Markus Dietz und Olaf Simon vom Institut für Tierökologie und Naturbildung laden heute (10.09.2010) zu einem Naturerlebnis der ganz besonderen Art ein: Zur Rothirschbrunft im Grünen Meer.

Die Paarungszeit der Rothirsche beginnt Anfang September und dauert fünf bis sechs Wochen. In dieser Zeit kann man die männlichen Tiere bei ihrem brunfttypischen Röhren belauschen und sie bei Revierkämpfen oder anderen Brunfthandlungen beobachten.

Treffpunkt: 19:00Uhr, Altes Jägerhaus im Naturerlebnisgebiet Grünes Meer

_____________________________________________________________________________

08. September 2010

Fledermausforschung im Nationalpark Kellerwald

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "AFZ Der Wald " ist ein Artikel zur Fledermausforschung im Nationpark Kellerwald erschienen. Dr. Markus Dietz vom Institut für Tierökologie und Naturbildung berichtet darin von einem langfristig angelegten Forschungsprojekt im Kellerwald, bei dem über die systemare Bestandserfassung der Fledermausfauna hinaus das Raumnutzungsmuster sowie die Lebensraumansprüche der verschiedenen Arten erforscht werden. Aus den Forschungsergebnissen sollen Empfehlungen für die Forst- und Naturschutzpraxis resultieren, wie die Ansprüche der europaweit streng geschützte Artengruppe der Fledermäuse ausreichend berücksichtigt werden können.

______________________________________________________________________________

09. August 2010

Monitoring der Haselmaus

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Natur und Landschaft" ist ein Artikel zum Monitoring der Haselmaus in Hessen erschienen. Sven Büchner aus Sachsen, Johannes Lang vom Institut für Tierökologie und Naturbildung und Susanne Jokisch von der Fachbehörde FENA berichten darin über die Vorgehensweise bei der Erfassung dieser FFH-Art und stellen die Ergebnisse aus bislang vier Jahren Monitoring vor. Kern der Erfassungsmethode sind Niskastenkontrollen durch überwiegend ehrenamtlich tätige Helfer.
Bisher scheint sich ein Rückgang der Verbreitung der Haselmaus in den letzten Jahrzehnten in Hessen zu bestätigen. Für das Monitoring sind jährliche Kontrollen in den Monitoring-Gebieten unerlässlich.

______________________________________________________________________________

19. Juli 2010

Fernsehbeitrag zur Fledermausforschung im Nationalpark Kellerwald

Die ARD zeigt in ihrer Sendung "W wie Wissen" am Sonntag, den 22.08.2010 um 17:00 Uhr einen Beitrag zu den Fledermäusen im Kellerwald und der dortigen Forschungsarbeit des Institutes für Tierökologie und Naturbildung.

Die Reporter begleiteten Dr. Markus Dietz und einen Teil seines Teams bei ihrer Arbeit und zeigen in ihrer Sendung mit welchen Methoden die nachtaktiven Tiere nachgewiesen und beobachtet werden können.

_____________________________________________________________________________

02. Juli 2010

Internationales Symposium "Populationsökologie von Raubsäugerarten"

Zum 20-jährigen Bestehen veranstaltet die Gesellschaft für Wildtier- und Jagdforschung vom 07. bis 10. April 2011 ein internationales Symposium zur Populationsökologie von Raubsäugerarten. Die Thematik umfasst die breite Palette neuer ökologischer Forschungsergebnisse an allen in Europa vorkommenden Carnivoren-Arten. Das 1. Circular ist vor kurzem erschienen und ruft zur Einreichung von Themen für Vorträge und/oder Poster auf (call for papers). Alle Beiträge werden im Band 36 der "Beiträge zur Jagd- und Wildforschung" 2011 publiziert und müssen zum Zeitpunkt der Tagung gemäß der Manuskriptrichtlinien vorgelegt werden.

______________________________________________________________________________

18. Juni 2010

Veröffentlichungen über Kleinsäuger

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Philippia enthält gleich drei Beiträge über Kleinsäuger, an denen Johannes Lang wesentlich beteiligt ist. In einem Artikel beschreibt er die Ergebnisse der Kleinsäugerkartierungen im Rahmen der UVS zum Ausbau des Flughafens Kassel-Calden. Mit verschiedenen Methoden wurde hier das Vorkommen von Kleinsäugern erfasst und eine hohe Artenvielfalt festgestellt.
Zwei weitere Artikel sind im Rahmen von durch ihn betreute Diplomarbeiten am Fachgebiet Ökologische Standort- und Vegetationskunde der Universität Kassel entstanden. Dabei geht es zum einen um die Besiedlung von Brachen durch Kleinsäuger und zum anderen um die Habitatansprüche der Zwergmaus. Beide Arbeiten fanden auf der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen nördlich von Kassel statt.
Sonderdrucke der einzelnen Artikel können per Email angefordert werden.

_____________________________________________________________________________

11. Juni 2010

Tag der Artenvielfalt im Grünen Meer

Am 12. Juni werden zahlreiche Wissenschaftler aus ganz Hessen in das Naturerlebnisgebiet Grünes Meer kommen und das Arteninventar des Fauna-Flora-Habitat- und Vogelschutzgebietes erfassen. Untersucht wird von den Pflanzen und Pilzen, der bunten Welt der Insekten bis zu den Säugern und Vögeln alles, was im Grünen Meer heimlich oder offensichtlich lebt.
Die Besucher haben dabei die einmalige Gelegenheit, den Botanikern und Zoologen bei ihrer Arbeit über die Schulter zu sehen und am zentralen Infostand immer die aktuellen Artzahlen und die neuesten Meldungen von besonderen Funden zu erfahren. Für Kinder wird wie jedes Wochenende ein vielseitiges Bastel-Programm angeboten.

Eingeleitet wird der Tag der Artenvielfalt mit einer Exkursion zu den Tieren der Nacht, die bereits am 11. Juni um 21.30 Uhr beginnt. Dabei wird Dr. Markus Dietz die Fledermäuse des Laubacher Waldes vorstellen und ihre Rufe mithilfe von Ultraschalldetektoren hörbar machen. Petra Zub vom Senckenberg-Institut wird im Grünen Meer einen Leuchtturm errichten, der die verborgene Vielfalt der Nachtfalter sichtbar macht.

Treffpunkt für die Exkursion Tiere der Nacht: 11.06.2010, 21:30 Uhr, Eingangsbereich des Grünen Meeres

______________________________________________________________________________

15. Mai 2010

neues Kleinsäugerbuch

In einem Supplementband der Beiträge zur Naturkunde in Osthessen werden von den Autoren Joachim Jenrich, Paul-Walter Löhr und Dr. Franz Müller 34 Kleinsäugerarten, die in Deutschland vorkommen in Wort und Bild beschrieben. Die Kapitel sind gegliedert nach Körper- und Schädelmerkmalen, Lebensraum, Lebensweise, Fortpflanzung und Nahrung. Weitere Inhalte sind ein Beitrag von Johannes Lang über die Bedeutung der Kleinsäuger in mitteleuropäischen Ökosystemen (Räuber, Beute, Lebensraumgestalter, Krankheitserreger, Schädlinge, Indikatoren) und ein Bestimmungsschlüssel nach äußeren Körpermerkmalen. Das Buch enthält auf 240 Seiten 35 Farbfotos der Tiere und über 300 eigens angefertigte Schwarz-Weiß-Zeichnungen. Parallel ist ein Bestimmungsschlüssel nach Schädelmerkmalen erschienen.
Erhältlich ist das Buch für 24,90 € beim Imhof-Verlag.

______________________________________________________________________________

10. Mai 2010

Von Waldsängern und Luftgleitern
Vogelkundliche Exkursion im Grünen Meer

Am Mittwoch, den 12. Mai lädt das Institut für Tierökologie und Naturbildung zu einer vogelkundlichen Exkursion in das Grüne Meer ein (Beginn: 19:00 Uhr). Martin Hormann von der Staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen führt durch den Wald und berichtet über Spannendes aus der Vogelwelt. Als Höhepunkt der Exkursion wartet die Himmelsleiter, ein 25 m hoher Aussichtsturm, von dem aus viele Greifvögel und vielleicht ja auch der seltene Schwarzstorch beobachtet werden können.

Die Vogelexkursion bildet den Auftakt zu einem umfangreichen Programm naturkundlicher Veranstaltungen im Grünen Meer, das vom Institut für Tierökologie und Naturbildung in Zusammenarbeit mit dem Schloss Laubach angeboten wird. Weitere Termine werden hier und auf der Homepage des Naturerlebnisgebietes Grünes Meer bekannt gegeben.

_____________________________________________________________________________

27. April 2010

Artenschutzprogramm für die Große Hufeisennase

Im Auftrag der Naturverwaltung Luxemburg erstellt das Institut für Tierökologe und Naturbildung ein Artenschutzprogramm für die Große Hufeisennase. Die Große Hufeisennase ist auf der Roten Liste in Luxemburg als vom Aussterben bedrohte Art geführt und derzeit ist nur eine Wochenstubenkolonie in Luxemburg bekannt.

Von dieser Wochenstubenkolonie werden in diesem Jahr Große Hufeisennasen telemetriert um den Raumbedarf und die Habitatansprüche der Art zu ermitteln. Auf Grundlage der Studienergebnisse und von Datenrecherchen werden Vorschläge für eine Landschaftsplanung gemacht, die den Ansprüchen der Großen Hufeisennase gerecht wird.

_____________________________________________________________________________

27. April 2010

Baumhöhlenexkursion im Huthpark

Am Samstag, den 15. April luden das Institut für Tierökologie und Naturbildung und das Umweltamt der Stadt Frankfurt in den Huthpark zu einer Baumhöhlen-Exkursion ein. Der auf den ersten Blick unscheinbare und meist unbekannte Lebensraum Baumhöhle wurde den rund 30 Besuchern der Exkursion bei einem Rundgang durch den Park vorgestellt. Dr. Markus Dietz und Katharina Schieber stellten die unterschiedlichen Baumhöhlentypen und ihre Nutzer vor: Einige Vögel und Eichhörnchen konnten beobachtet werden, von Fledermäusen und Insekten wurde viel erzählt.

Der Höhepunkt der Exkursion war der Blick in die Höhlen mit Hilfe einer speziellen Kamera. Dabei entdeckten die Besucher mehrere Vogelnester, ein Kleibernest war gerade frisch fertig gestellt worden.
Die Exkursion fand im Rahmen des durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Baumhöhlen-Projektes statt, das in Zusammenarbeit von Umwlt- und Grünflächenamt Frankfurt sowie dem Institut für Tierökologie und Naturbildung derzeit durchgeführt wird und in dessen Rahmen im Frankfurter Stadtgebiet die Baumhöhlen zahlreicher Parks erfasst werden. Ziel des Projektes ist ein praxisnaher Leitfaden für Gärtner und Baumpfleger zur Vereinbarung von Verkehrsicherungs-pflicht und Artenschutz.

_____________________________________________________________________________

13. April 2010

Veröffentlichung im "Forstarchiv"

In den forstwissenschaftlichen Fachzeitschrift "Forstarchiv" ist in der Ausgabe von März/April 2010 ein Artikel zu Fledermäusen als Leit- und Zielarten für Naturwald orientierte Waldbaukonzepte von Dr. Markus Dietz zu lesen. Darin wird erläutert, inwiefern sich aus den Lebensraumansprüchen der Fledermäuse konkrete Schutzkonzepte und Anforderungen für die Forstwirtschaft ableiten lassen und wie Fledermäuse als Indikatoren für diese Parameter und die ökologische Wertigkeit von Wäldern im Allgemeinen herangezogen werden können. Mehr zu lesen hierzu gibt es unter www.forstarchiv.de.

_____________________________________________________________________________

09. April 2010

3. Hessisches Naturwaldforum Buche

Vom 5. bis 6. Mai 2010 findet in der Holzfachschule in Bad Wildungen das dritte Hessische Naturwaldforum Buche statt. Anlässlich der Gründung des Nationalparks Kellerwald-Edersee fand 2004 das erste Naturwaldforum Buche statt, das sich mit Themen rund um die Buchenwaldforschung im In- und Ausland beschäftigte. In diesem Jahr findet nun die zweite Folgeveranstaltung statt, bei der erstmalig Forschungsergebnisse aus dem Nationalpark präsentiert werden. Unter anderem hält Dr. Markus Dietz einen Vortrag zu den Fledermäusen im Nationalpark und beschreibt den Weg von der Inventarisierung zur Zönosenforschung. Die Anmeldng erfolgt unter unter www.hessen-forst.de.

_____________________________________________________________________________

12. März 2010

Querungshilfen - Neue Verkehrswege für Arten

Unter diesem Titel lädt das Hessische Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen am 30.04.2010 zu einer Tagung in die Naturschutzakademie Hessen ein.

Um 13.45 berichten Olaf Simon zu "Ausbreitung und Barrieren am Beispiel der Wildkatze in Hessen - Taunusquerung durch Unterführungen an der A3".

Um 14:45 hält Dr. Markus Dietz einen Vortrag "Verhalten von Fledermäusen an Straßen - Grundlagen für technische Minderungsmaßnahmen"

_____________________________________________________________________________

12. März 2010

Am Ostersonntag (4. April) um 18:00 Uhr erscheint in dem Wissensmagazin "Welt der Wunder" auf RTL 2 ein Beitrag über den Osterhasen. Johannes Lang stellt darin die Feldhasenforschung im Rahmen des Forschungsprojektes "Die Integration von Naturschutzzielen in den Ökologischen Landbau am Beispiel der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen vor.

_____________________________________________________________________________

8. Februar 2010

Umweltbildungs-Seminar an der Uni Gießen

Für Studierende der Biologie des Fachbereiches Biodidaktik der Uni Gießen hielten Dr. Markus Dietz und Katharina Schieber ein dreitägiges Seminar
(4-6.2.10) zum Thema der Vermittlung von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen in der Naturschutzplanung und Naturbildungsveranstal-tungen. Inhalt der Veranstaltung waren Grundlagen der Umwelt-bildungsarbeit, die anhand von zahlreichen Praxisbeispielen veranschaulicht wurden. So berichtete Markus Dietz unter anderem vom durch die DBU geförderten Streuobst-Projekt,

Uni Giessen

das in Zusammenarbeit mit dem MainÄppelHaus Lohrberg durchgeführt wird und in dessen Rahmen zahlreiche Umweltbildungsveranstaltungen sowie fachspezifische Tagungen und andere Öffentlichkeitsarbeit statt finden. Weiterer Schwerpunkt war die Forschung zur Akzeptanz von Naturschutzmaßnahmen als wichtige Grundlage für eine zielorientierte Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung. Ein kleiner Praxistest hierzu fand am Montag im Philosophenwald statt, dort waren die Studierenden aufgefordert, bei den Besuchern des Philosophenwaldes eine kleine Studie zur Akzeptanz der Wegelenkung durchzuführen. Am Mittwoch ging es dann ins Grüne Meer, wo die Studierenden das Naturerlebnisgebiet in verzaubt verschneiter Kulisse erkunden konnten und einen Eindruck von der dort stattfindenen Bildungsarbeit bekamen.

_____________________________________________________________________________

22. Januar 2010

Veröffentlichung zu den Fledermäusen im Naturwaldreservat "Laangmuer"

Druckfrisch liegt nun die über 200 Seiten starken Veröffentlichung zum Naturwaldreservat "Laangmuer" (Luxemburg) vor, in der die Ergebnisse aus einer Bestandsaufnahme vorgestellt werden. In den Jahren 2007 und 2008 wurden in dem 103 ha großen Naturwaldreservat botanische und zoologische Untersuchungen durchgeführt, die teilweise erstaunliche Ergebnisse zur Artenzusammensetzung im Naturwaldreservat brachten. So wurden beispielsweise Arten kartiert, die in Luxemburg schon über einen längeren Zeitraum nicht mehr oder bis dato noch nie nachgwiesen wurden. Ein Beitrag zur zoologischen Inventarisierung leisten die Untersuchungen, die durch das Institut für Tierökologie und Naturbildung durchgeführt wurden. In den Jahren 2006 und 2007 konnten im Naturwaldreservat sieben Fledermausarten nachgewiesen werden. Die genauen Ergebnisse sowie deren Diskussion können auf den Seiten 22-33 nachgelesen werden.
Erhältlich ist die Veröffentlichung bei der luxemburgischen Forstverwaltung.

_____________________________________________________________________________

15. Januar 2010

Neue Broschüre zu hausbewohnenden Fledermäusen

broschüre

Nachdem sich die Broschüre zu den waldbewohnenden Fledermäusen Luxemburgs großer Ressonanz erfreute, ist nun eine zweite Broschüre zu den hausbewohnenden Fledermausarten Luxemburgs erschienen.
Neben einer Einführung in die Biologie und Ökologie der Arten werden ihre bevorzugten Quartiere vorgestellt und praktische Hinweise zum Fledermausschutz gegeben. Erhältlich ist die Boschüre bei der luxemburgischen Forstverwaltung.

_____________________________________________________________________________

13. Januar 2010

Hasentagung am 19.+20. März 2010

Der Feldhase steht seit Jahrzehnten im Fokus von Natur-schutz und Jagd. Die Ursachen seines Rückgangs sind nach wie vor nicht vollständig verstanden und Hilfsmaßnahmen führten bisher nicht zum erwünschten Erfolg. Zu vielen Fragen kann die Forschung jedoch inzwischen Antworten präsentieren und einzelne Projekte helfen dem Hasen erfolg-reich wieder auf die Sprünge.

Seit der letzten Tagung zum Feldhasen im Jahr 2001 in Berlin wurden eine ganze Reihe von Forschungsprojekten zum Feldhasen abgeschlossen und neue Projekte begonnen. Die Universität Kassel läd nun zu einer Fachtagung Feldhase ein, deren Ziel es ist, den aktuellen Stand der Hasen-forschung im deutschsprachigen Raum zusammenzutragen. Dazu sollen sowohl abgeschlossene als auch derzeit laufende oder geplante Projekte vorgestellt werden. Neben dem Austausch zwischen den beteiligten Forschern soll der Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis durch diese Veranstaltung bewusst gefördert werden.

Das 1. Circular mit der Anmeldung zur Veranstaltung finden Sie auf der Homepage des Fachgebiets "Ökologische Standort- und Vegetationskunde"

______________________________________________________________________________

10. Januar 2010

Veröffentlichung zur Bechsteinfledermaus

Unter dem Titel "Distribution and habitat selection of Myotis bechsteinii in Luxembourg: implications for forest management and conservation" veröffentlichen Dr. Markus Dietz und Jacques B. Pir neue Erkenntnisse zu den Faktoren, die die Habitatwahl der Bechsteinfledermaus beeinflussen. Die Erkenntnisse stützen sich auf Untersuchungsergebnisse aus 22 Waldgebieten in Luxembourg. Zu finden ist die Veröffentlichung in Folia Zoologica, 58 (3), S. 327-340.

_____________________________________________________________________________

17. Dezember 2009

Frohe Weihnachten!

wünscht Ihnen das Team vom
Institut für Tierökologie und Naturbildung!

_____________________________________________________________________________

Seitenanfang